Portfolio
Biografie
Jahrgang 1961
Lehramtsstudium für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung
an der Kunstuniversität Linz
Studium für Begabtenförderung (ECHA-Lehrer) Österreich/Holland
30 Jahre Lehrer am Gymnasium der Benediktiner Lambach
Tätigkeit in der Lehrer:Innenfortbildung und Erwachsenenbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen
Landes ARGE-Leitung in OÖ bis 2017
Leitung und Abhaltung von Kursen der Sommerakademien beim Verein Stiftung Talente OÖ
Mitarbeit bei ÖZEPS
Seit 2017 Fachkoordination für Technisches Werken an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz
Seit 2018 Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Linz
Freischaffender Künstler
in den Bereichen Grafik, Malerei und Bildhauerei, sowie Fotografie und Video
Imagevideos, Videotutorials in den Fachbereichen
Programmierung und Gestaltung von Internetseiten
Videoproduktionen für Theater, Events, Dokumentationen und Präsentationen für Schulen, Firmen und Vereine
Verfilmung des Musicals „Shockheaded Struwwelpeter“ einer Aufführung am BG/BRG Gmunden 2007, sowie diverse Imagevideos
Illustration eines Kinderbuches
Publikationen
Mit Kopf, Herz und Hand – Eigenes Tun gehört untrennbar und unmittelbar zum Denken. Technisches Werken aus der Sicht der Hand. Ein Plädoyer für die Werkerziehung,
Ausstellungskatalog für die EXE 2007
Illustration von Kinderbüchern
CoAutor am Buch Manuelle Bildung: Vom Lernen mit den Händen; Peter Deinhammer, Mag. Dr, Verlag Bibliothek der Provinz 2024
diverse Videoproduktionen und Veröffentlichung von Video-Tutorials zum Fachbereich Design-Technik:
www.youtube.com/c/KunstDesignTechnik
Künstlerischer Zugang
Kunst bedeutet für mich Schauen, Betrachten, Reflektieren – ein ständiger Dialog zwischen Intuition, Wissen und Handwerk. Die Arbeit mit den Händen, unterstützt durch Werkzeuge und neue Technologien, ist ebenso Teil meines kreativen Prozesses wie das bewusste Ausloten des Innersten. Kunst ist Bewegung – ein Auf und Ab, ein Reagieren auf äußere Umstände, ein ständiges Loslassen und Neubeginnen. Eine Vision aus dem Kopf über die Hand in das Material zu übertragen – was für ein Geschenk.
Die Auseinandersetzung mit Stein, Holz und Ton erlaubt mir, sowohl abstrakte als auch konkrete Plastiken zu formen. Inspiriert von der Natur, dem Garten und dem Menschen, studiere ich die uns umgebende Realität und lasse sie in meine Arbeiten einfließen.
Ein zentraler Einfluss meines Schaffens ist meine langjährige Praxis der Kampfkünste Karate-do und Aikido. Viele meiner Werke tragen den Titel „Zanshin“ – ein Begriff aus den japanischen Kampfkünsten, der einen Zustand erhöhter Wachsamkeit, Achtsamkeit und Konzentration beschreibt. In der Serie Zanshin oder Wachsamkeit, Wächter, Hüter und Bewahrer von Werten, steht der menschliche Kopf im Fokus – Mimik, Haltung und Ausdruck als Spiegel der Emotionen. Es ist eine künstlerische Annäherung an Fragen des Seins, der Stellung des Menschen in der Welt und der Selbstwahrnehmung – ohne abschließende Antworten zu liefern.
Philosophische Konzepte begleiten meine Arbeit. Marc Aurels Gedanken zur Selbstbetrachtung und inneren Gelassenheit inspirieren mich ebenso wie Immanuel Kants kategorischer Imperativ, als Grundlage ethischen Handelns. Kunst ist für mich nicht nur Ausdruck, sondern auch Verantwortung – eine Haltung, die unser soziales Gefüge reflektiert.
Als Lehrender an der PHDL und der Kunstuniversität Linz vermittle ich diese Auseinandersetzung mit visuellen Objekten und Phänomenen an meine Studierenden. Mein Ziel ist es, nicht nur handwerkliche Kompetenzen weiterzugeben, sondern auch eine tiefere Sensibilität für Kunst als Reflexion des Menschseins zu fördern, Werte zu vermitteln.